Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen

 

Die Kommunen in Deutschland betreiben rund 176.000 öffentliche Nichtwohngebäude, welche jedes Jahr Energiekosten von etwa 3,8 Milliarden Euro und mehr als 23 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verursachen.

 

Viele der Liegenschaften sind schon über 30 Jahre alt, haben eine unsanierte Gebäudehülle und verfügen über eine veraltete (und ineffiziente) Anlagentechnik.

 

Die "in die Jahre gekommenen" Schulen, Sporthallen, Kitas und Verwaltungsgebäude verbrauchen bis zu fünfmal mehr Energie, als (vergleichbare) moderne Gebäude.

 

Der Sanierungsbedarf bei öffentlichen Gebäuden ist enorm und die anstehenden Aufgaben sind für die Kommunen eine große Herausforderung. 


Schon bei der Grundlagenermittlung zur Sanierung eines Nichtwohngebäudes stellen sich (u.a.) die folgenden Fragen:

  • Welche Maßnahmen sind sinnvoll?
  • Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
  • Können Fördermittel beantragt werden?

Diese werden idealerweise im Rahmen einer Energieberatung für Nichtwohngebäude beantwortet.

 

Der Bund fördert die Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit bis zu 80 % der Kosten (max. 15.000,- Euro). 

 

Ziel des Förderprogramms ist die Unterstützung von kommunalen Gebietskörperschaften, deren Eigenbetrieben, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund sowie gemeinnützigen Organisationsformen und anerkannten Religionsgemeinschaften auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz.

 

Gefördert wird die Erstellung von Sanierungskonzepten für bestehende Nichtwohngebäude.

Dabei kann zwischen zwei Beratungsoptionen gewählt werden:

  • Sanierungsfahrplan mit aufeinander abgestimmten Sanierungsschritten (Schritt-für-Schritt-Sanierung),
  • Komplettsanierung auf ein förderfähiges KfW-Effizienzgebäude (KfW-Effizienzgebäude 70 oder 100).

 

Zudem wird auch die Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert (KfW-Effizienzgebäude 55 oder 70).

 

Die Beantragung und Abwicklung der Förderung erfolgt durch den Energieberater (in Zusammenarbeit mit dem BAFA), sodass für die Kommune oder gemeinnützige Organisation kein zusätzlicher Aufwand in der Verwaltung entsteht.


Vorteile einer energieeffizienten Kommune:

  • Energieverbrauch und Kosten senken,
  • Staatliche Fördermittel nutzen,
  • Klima und Umwelt schützen,
  • Vorbildfunktion für die Bürger,
  • Aufwertung als Wohn- und Wirtschaftsstandort.


Unsere Leistungen:

  • Erstellung von individuellen Sanierungskonzepten,
  • Erstellung von energetischen Neubaukonzepten,
  • Fördermittelberatung und Fördermittelbetreuung,
  • Energetische Fachplanung und Erstellung von Nachweisen,
  • Baubegleitung beim Neubau und der Sanierung von Nichtwohngebäuden.